Tee Blog des Hamburger Teespeichers

Archiv für die Kategorie ‘Teezubereitung’

Wassertemperatur

Montag, 23.07.2012

Häufig werden wir gefragt, ob das Wasser für die Zubereitung von Grüntee erst aufkochen und dann auf die gewünschte Temperatur abkühlen oder ob es überhaupt nur bis auf die Zieltemperatur und nicht darüber hinaus erhitzt werden soll.

Wir finden, dass es von der Wasserqualität abhängt.

Wenn Sie sehr hartes, eventuell sogar nach Chlor schmeckendes Wasser haben, lassen Sie es bitte aufkochen und eventuell sogar einen kleinen Augenblick köcheln und dann wieder abkühlen.

Haben Sie aber ein hervorragendes Wasser zuhause, das weich ist und einen tollen Geschmack hat, würde ich es nicht erst aufkochen lassen. Dann nehmen Sie es einfach vom Herd, sobald es die gewünschte Temperatur hat.

Mono-Preiserhöhung

Donnerstag, 5.07.2012

Seit Firmengründung vertreiben wir bereits die Mono-Teekannen und haben sie auch immer unter der offiziellen Preisempfehlung angeboten, weil wir einfach so begeistert waren, dass wir möglichst vielen ermöglichen wollten, sie sich zu kaufen.

Auch dass sich die meisten unserer Zubereitungsempfehlungen auf 1,5 Liter beziehen, hat seinen Grund in der Größe der Monokannen.

Da der Hersteller nun seine Vertriebspolitik ändert, sind wir leider gezwungen, die Preise auf die empfohlene Höhe anzuheben.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und möchten noch einmal auf die lange Lebensdauer der Produkte hinweisen und darauf, dass es fast alles als Ersatzteil nachzukaufen gibt, falls denn doch einmal etwas kaputt gegangen sein sollte.

KS

Shincha 2012

Donnerstag, 5.07.2012

Dieses Jahr haben wir zum ersten Mal einen Shincha von Familie Morimoto eingekauft.

Vielleicht kennen Sie ja schon die anderen Tees, die wir von ihnen im Sortiment haben, und zwar den Houjicha, den Matcha aus Sencha und den Sencha mit Matcha.

Ein wenig kann man nämlich die Herkunft des Shinchas herausschmecken, handwerklich solide gemacht (das ist absolut positiv gemeint!) und dabei mit dem gewissen Extra.

Hier der erste Aufguss, für den wir ca. 2 Teelöffel Tee auf eine Kyusu genommen haben. Die Ziehzeit betrug eine knappe Minute.

Der Geschmack war hierbei sehr fruchtig und ausgeprägt aber nicht zu dominant. Und schön wach hat der Tee gemacht :-) .

Den zweiten Aufguss wollte ich nur zehn Sekunden ziehen lassen, wie es Familie Morimoto empfiehlt, aber wie es dann so ist, man schnackt mit den Kollegen… Er schmeckt also auch nach einer halben Minute noch sehr gut!

KS

Mongolentee in Hamburg

Dienstag, 3.07.2012

Letzte Woche hatten wir das Vergnügen, von Markus zubereiteten Mongolen-Tee zu genießen.

Kurz zusammengefasst hat er dafür unseren losen Pu Er aus 2010 in einer Mischung aus Wasser und Ziegenmilch köcheln lassen und das Ganze dann mit einer ordentlichen Prise Salz abgeschmeckt.

Das “Umgießen” mit der Kelle soll für die Konsistenz wichtig sein:

Und siehe da, es hat tatsächlich gut geschmeckt!

Da wir die Ziegenmilch vorher nicht pur probiert hatten und auch nicht alle den Pu Er kannten, war es zunächst schwierig, den Geschmack einzuordnen.

Nachdem wir den Pu Er anschließend noch einmal ohne alles verkostet hatten und auch den sehr milden Geschmack der Milch kannten, konnte man dann doch den Pu Er in dem “Mongolentee” erkennen. Der leicht strenge Geschmack kam nämlich gar nicht von der Ziege…

Dieses auch wegen des Salzes ziemlich herzhafte Getränk war sehr interessant. Und es war nicht nur ein Versuch, den man um seiner selbst willen mal ausprobieren konnte, sondern es hat auf eine ungewohnte Art wirklich gut geschmeckt.

Und das nächste Mal nehmen wir für noch mehr Authentizität Stutenmilch und geben noch eine Speckschwarte hinein – vielleicht :-) .

KS

Teegenuss fängt beim richtigen Tee an…

Donnerstag, 28.06.2012

…muss damit aber noch lange nicht aufhören! Deshalb haben wir uns entschieden, nicht nur in unseren Ladengeschäften sondern auch im Onlineshop mehr Zubehör anzubieten, um den Teegenuss abzurunden.

Neben den klassischen Teekannen, die wir in unserem Shop anbieten, wollen wir nun auch verstärkt das Passende für die Aufbewahrung, vor allem aber für die Zubereitung anbieten.

Für unsere besonderen Japantees bieten wir japanische Kyusu Kannen an, dazu ebenfalls Trinkschalen und Teelöffel. Auch Matchatees schmecken in den richtigen Zubereitungsschalen besonders gut. Um die volle Kraft und alle Geschmacksnoten eines Tees auskosten zu können, empfehlen wir die Kannen und Schalen.

Daneben bieten wir ab heute eine breite Auswahl an Dunoon Teebechern an. Diese sind aus Fine Bone China Porzellan und in vielen verschiedenen Formen und Mustern erhältlich. Schauen Sie gerne einfach mal rein, die Becher bieten Dekors für jeden Geschmack! Von „Very British“ bis „Very Funny“ ist alles dabei.

Wir werden die Auswahl nach und nach erweitern. Falls Sie etwas vermissen sollten, schauen Sie also gerne später nochmal wieder rein oder – noch besser – fragen Sie uns einfach danach!

CS

Cranberry-Grüntee-Cocktail

Dienstag, 8.05.2012

Mit etwas Verspätung kommt hier nun das Rezept für einen wirklich köstlichen, alkoholfreien Cranberry-Grüntee-Cocktail.

Leider waren wir letztes Mal so in das Zubereiten und Trinken vertieft, dass wir das Fotografieren vergessen haben…

5 Teelöffel No.726 China Green Jade Qucha Bio in 500ml heißem Wasser 3 Minuten lang ziehen lassen und anschließend kalt stellen.

750ml Cranberrynektar einfrieren und anschließend zerstoßen.

Den Tee mit dem zerstoßenen Cranberry-Eis,

50ml Holunder- oder Kirschsirup sowie

mit Saft von 2 Limetten auffüllen und z.B. in Sektgläsern servieren.

Prost! :-)

Matcha-Holunder-Mix

Montag, 2.04.2012

Im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntags haben wir gestern in unserem Laden in Bramfeld einen köstlichen Mix aus Matchatee und Holunderblütensirup ausgeschenkt.

Hier das Rezept dafür:
1 Esslöffel Matchatee (z.B. Morimoto-Matcha) in etwas heißem Wasser anrühren,
mit ca. 3 Esslöffel Holunderbütensirup und
einem guten Liter weichem Wasser auffüllen.
Evtl. etwas frische Minze hineingeben.

Wenn das Wetter etwas schöner ist als gestern, schmeckt der Mix auch sehr gut auf Eis.

Bambuskohle – die Verkostung

Samstag, 5.11.2011

Heute endlich haben wir es geschafft, das normale Leitungswasser mit dem Bambuskohlenwasser zu vergleichen.

Eigentlich sollte die Kohle ja nur eine Nacht im Wasser bleiben, nun sind es fünf Tage geworden… Ob das nun Einfluss auf den Geschmack hat oder nicht, werden wir demnächst nochmal ausprobieren. Heute gab es also erstmal den Vergleich mit dem sehr lange “behandelten” Wasser.

Probiert haben wir einen Schwarztee aus dem Kultivar No.18, einen Premium Longjing und unseren Goldenen Oolong.

Schwarztee, Oolong und Grüntee

Besonders groß war der Unterschied beim Schwarztee. Mit dem normalen Leitungswasser schmeckte der Tee nur vordergründig gut, blieb aber etwas flach. Mit dem Bambuskohlenwasser zubereitet schmeckte er vollständiger, runder.

Der nächstgroße Unterschied war beim Longjing festzustellen. Mit dem normalen Wasser zubereitet schmeckte er “nett”, in dem Bambuskohlenwasser zeigte er seine Süße und die leichten Kastaniennoten deutlicher.

Der Huang Jin Gui schmeckte ähnlich gut in beiden Gläsern. Im Bambuskohlenwasser schmeckte er etwas dezenter, runder und weicher.

Fazit: Da der Aufwand sehr gering ist, lohnt sich die Zubereitung mit Bambuskohlenwasser bei unserem Leitungswasser auf jeden Fall Ob der Unterschied in anderen Gegenden genauso groß (oder vielleicht noch größer!) ist, werden wir bei Gelegenheit mal ausprobieren.

Bambuskohle

Sonntag, 30.10.2011

Unsere Pakete sind “endlich” bei uns eingetroffen. Wir hatten in Taiwan zuviel eingekauft, so dass wir einiges per Post versendet hatten.

In der ersehnten Lieferung war auch die Bambuskohle, die wir in Deutschland vor einiger Zeit vergeblich suchten.

Bambuskohle

Heute starten wir also den Versuch, ob der Tee mit mit Bambuskohle präpariertem Wasser zubereitet tatsächlich besser schmeckt. Wir haben einige Stücke Kohle gewaschen und nun kochen sie zur Vorbereitung auf unserem Herd vor sich hin.

Anschließend werde ich die Kohle in eine Karaffe Leitungswasser legen und morgen Abend einen Tee damit zubereiten.

Und dann natürlich berichten, was sich geschmacklich und optisch getan hat!

Bellima Wasserfächer

Mittwoch, 30.06.2010

Vor schon etwas längerer Zeit stolperte man ja geradezu in allen Medien über Berichte über die Bellima Wasserfächer, die, in den Wasserkocher gehängt, das Teewasser weich machen sollen. Da wir bei uns in der Firma glücklicherweise recht gutes Wasser haben, konnten wir keinen Unterschied feststellen und wimmelten alle Kundenanfragen ab mit dem Hinweis, dass es nicht funktionieren würde.

Mittlerweile mussten wir unsere Meinung revidieren. Denn in härterem Wasser zeigt sich doch ein deutlicher Unterschied, so dass es sich gerade für die Leute lohnt, die meistens einen Tee trinken, der mit ihrem harten Wasser zurecht kommt und nur gelegentlich einen zarteren Tee trinken. Und auch wir haben auf Reisen mittlerweile immer ein Päckchen dabei.

Die Fächer sind unserer Meinung nach keine perfekte Alternative zu von Natur aus weichem Wasser aber doch durchaus praktisch und besonders für gelegentliche Einsätze der Retter in der Not.

Sie finden die Fächer und weitere Informationen hier in unserem Shop.