Tee Blog des Hamburger Teespeichers
Archiv für die Kategorie ‘News’
Unseren Tee gibt es jetzt auch zu gewinnen!
Montag, 26.03.2012Analysen vom Matcha Izumi 2011
Dienstag, 13.03.2012Nun ist auch vom Matcha Izumi die 2010er Ernte ausgetrunken, so dass wir auf den 2011er umstellen.
Hier sind die Analyseergebnisse:
Analyseergebnisse Matcha Hikari
Donnerstag, 8.03.2012Analyse No.1639 Japan Kabusecha Bio
Donnerstag, 8.03.2012Natürlich hätten wir den Kabusecha nicht im Programm, wenn die Analyseergebnisse nicht einwandfrei wären. Aber dennoch gibt es die Daten hier nochmal zum Nachlesen:
Analyse vom Matcha Ten Bio, Ernte 2011
Donnerstag, 8.03.2012Der Matcha Ten Bio aus der 2011er Ernte ist seit kurzem in unserem Programm und hier sind nun die erfreulichen Analyseergebnisse sowohl bezüglich Radioaktivität als auch bezüglich Pestiziden:
mono ellipse-Kanne ausgezeichnet
Donnerstag, 23.02.2012Gerade erhielten wir von der Firma mono einen Newsletter mit der Information, dass die ellipse-Kanne ausgezeichnet wurde:
“mono ellipse-Teekanne, die patentierte Weltneuheit aus dem mono-Teesortiment in der Gestaltung Tassilo von Grolmans, erhält einen der international renommiertesten Designpreise überhaupt: good design 2012, der durch das Chicago Athenaeum Museum verliehen wird. Gegründet wurde der Designpreis durch den ehemaligen Kurator des Museum of Modern Art (New York) Edgar Kaufmann jr. und andere Pioniere des modernen Designs: Charles and Ray Eames, Russel Wright, George Nelson und Eero Saarinen. Eine besondere Auszeichnung also für die Optik und die Technik, denn die hat es in sich und ist patentiert. 6 Jahre hat es von der ersten Idee bis zur Serienreife gedauert. Noch nie war es vorher gelungen ein asymetrisches, hitzebeständiges Borosilikatglas herzustellen. Eine technische und gestalterische Meisterleistung!”
Japanfortbildung
Mittwoch, 22.02.2012Am vorletzten Wochenende ist fast das gesamte Team vom Hamburger Teespeicher zu einer Japantee-Fortbildung nach Frankfurt gefahren.
Schwerpunkt waren die im letzten Jahr neu hinzugekommenen Tees aus kleinen Familienbetrieben im Süden Japans.
Die Importeure berichteten uns auch “Persönliches” von den Familien. So soll das Ehepaar Morimoto, von denen unser Houjicha und der Catechintee stammen, besonders experimentierfreudig bezüglich der angebauten Teesorten und der Verarbeitung sein. Konventionellen Teebauern aus der Gegend stoßen sie damit vor den Kopf; wir aber können daher den aus der Reihe fallenden Houjicha genießen, der eben nicht so röstig schmeckt wie üblich. Der Tee oben auf dem Bild in der Mitte ist der übliche stark geröstete Houjicha, rechts daneben der der Familie Morimoto, bei dem auch der Grünteegeschmack deutlich zur Geltung kommt.
Gyokuros stellen die Morimotos übrigens gar nicht her, da sie die für die Beschattung üblichen Kunststoffnetze ablehnen.
Und beim Matcha durfte natürlich auch die Praxis nicht fehlen:
Und es hat offensichtlich gut geschmeckt:
Der Uji-Matcha, der so einen schönen Schaum in die Schale und das Lächeln ins Gesicht zaubert, wird hoffentlich diese oder nächste Woche bei uns eintreffen.
Aber auch die modernere Zubereitung mit gemahlenem Sencha als (alkoholfreier) Cocktail kam gut an:
Wir werden dieses oder ein ähnliches Rezept wahrscheinlich am nächsten verkaufsoffenen Sonntag am 1. April in Volksdorf und Bramfeld zum Probieren anbieten.
Bei unserem abschließenden Spaziergang durch Frankfurt spielte zum Glück auch das Wetter mit. Wenn Engel reisen…
Absage der Teeverkostung
Samstag, 14.01.2012Achtung! Aus Krankheitsgründen müssen wir die heutigen Teeverkostungen leider kurzfristig absagen und bitten um Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten! Wir melden uns bei Ihnen wegen Umtausch oder Erstattung der Karten.
Weihnachtsbaummarkt in Kirchdorf
Mittwoch, 7.12.2011Wie jedes Jahr sind wir am 3. Adventswochenende, also dem kommenden Sonnabend und Sonntag, in Kirchdorf bei Sulingen auf dem Weihnachtsbaummarkt.
Unsere Familie bzw. Schwiegerfamilie veranstaltet den Markt in ihrer Scheune mit vielen regionalen Kunsthandwerkern, selbstgebackenen Torten und natürlich wunderschönen Weihnachtsbäumen.
Wer also Lust auf Tee oder die anderen schönen Dinge hat, ist herzlich willkommen!
Produktion des Langnasenoolongs, Teil 3 (zweiter Tag)
Mittwoch, 7.12.2011Als wir mehr oder weniger ausgeruht am nächsten Morgen zum Teebauern zurückkehrten, war die Arbeit schon im vollen Gange.
Die Teamaker waren schon dabei, die Enzyme, die die Fermentation bewirkt haben, zu deaktivieren. Dies geschieht mittels elektrisch auf 300°C beheizter Trommeln, in denen die Blätter ca. vier Minuten lang in ihrer eigenen, nun verdampfenden Feuchtigkeit “gekocht” werden. Die Blätter sind für diesen Vorgang bereit, wenn sie zu ca. 30 % rot gefärbt sind.
Nun werden die Blätter vorgerollt um ihren Geschmack zu verfeinern und sie von den langen Stielen zu lösen. Auch werden sie hierbei schon etwas in ihre spätere Form gebracht.
Im Anschluss werden die Teeblätter getrocknet. Sie durchlaufen dafür auf einem Förderband langsam eine Trocknungsmaschine.
An dieser Stelle könnte man die Oolongproduktion theoretisch abbrechen. Wir möchten aber zum Einen einen kugeligen Oolong haben und zum Anderen ist der Geschmack jetzt noch sehr grünteeartig und entspricht dem Mainstream-Geschmack. Da wir aber einen Spitzenoolong herstellen möchten, geht es noch weiter.
Der Tee kommt nun wieder in die Trommeln zum Auflockern und wird dann in ein Tuch gefüllt.
Das Tuch wiederum kommt in einen reißfesten Nylonsack.
Diese Säcke werden sehr fest verschlossen. Die Maschine dreht hierfür den Sack und der Teamaker muss sich mit seinem ganzen Gewicht dagegen stemmen und den Strang festhalten. So wird der Tee immer weiter komprimiert.
Der Sack kommt nun für ca. 8 bis 9 Minuten in eine Rollmaschine. Hierbei bekommt das anfangs noch offene Blatt langsam seine Kugelform.
Anschließend werden die Blätter wieder aus dem Sack geholt und zum Lockern in die Trommel gegeben. Dann kommen sie wieder in den Sack und werden erneut gerollt. Dieser Vorgang wird insgesamt 21 mal durchgeführt und der Tee anschließend bei 100°C getrocknet.
Dieser Vorgang ist Schwerstarbeit! Jede Kugel wiegt ca. 35 Taiwankilo, also ungefähr 21 unserer Kilo und durchläuft wie gesagt den Prozess 21 mal. Es dauert Stunden, bis die ganze Ernte auf diese Weise bearbeitet wurde.
An dieser Stelle verließen wir die Produktion. Ohne uns wurden noch die Stängel aus dem Blattgut sortiert. Nach einigen Tagen Ruhen wurde der Tee nach Taipeh gebracht, wo ihn unser Teemeister selber geröstet hat. Nach einigen Proberöstungen und anschließendem Degustieren wurde der Tee acht Stunden lang bei 108°C geröstet. Die Röstdauer hängt vom Duft ab, drei bis vier Stunden sind aber das Minimum. Nach dem Rösten wird der Tee süßer und geschmeidiger und der Aufguss intensiver.
Unser Langnasentee ist ein sehr gut lagerbarer Oolong geworden, der nach Einschätzung des Teemeister seine volle Trinkreife in ca. 3 bis 5 Jahren erreicht haben wird.
Aus ungefähr 450 kg frisch gepflückten Blättern sind 72kg fertiger Tee geworden. Der Tee hat hierfür ca. 75 % seiner Feuchtigkeit verloren, der restliche Gewichtsverlust lässt sich auf das Aussortieren der Stängel und Blattschnipsel zurückführen.
Und so sieht das Ergebnis aus:

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