Tee Blog des Hamburger Teespeichers

Archiv für Juli 2012

Scherben bringen Glück …

Dienstag, 31.07.2012

… heißt es. Wenn jedoch das Glas der Mono Filio Kanne kaputt geht, muss meistens ein neues her!

Oft bekommen wir Anfragen zum richtigen Einsetzen des Glases, damit das neu Bestellte auch lange hält. Wir haben hierzu eine Anleitung erstellt:

Am besten stellen Sie das Ersatzglas über Kopf auf eine ebene, harte und rutschfeste Fläche. Dann schieben Sie das ebenfalls umgedrehte Kannengestell von oben über das Glas, bis der Metallring in die Rille im Glas einrastet. Der beim Schieben ausgeübte Druck weitet das Gestell ausreichend. Bitte biegen Sie es nicht extra vorher auseinander!

Es ist eigentlich ganz einfach. Schauen Sie sich aber auch gerne unser Video auf YouTube an:

Anleitungsvideo

Ist das neue Glas eingesetzt, steht genussvollen Teestunden nichts mehr im Wege!

Eine schöne Teezeit wünscht Ihnen
Ihr Team vom Hamburger Teespeicher

Wassertemperatur

Montag, 23.07.2012

Häufig werden wir gefragt, ob das Wasser für die Zubereitung von Grüntee erst aufkochen und dann auf die gewünschte Temperatur abkühlen oder ob es überhaupt nur bis auf die Zieltemperatur und nicht darüber hinaus erhitzt werden soll.

Wir finden, dass es von der Wasserqualität abhängt.

Wenn Sie sehr hartes, eventuell sogar nach Chlor schmeckendes Wasser haben, lassen Sie es bitte aufkochen und eventuell sogar einen kleinen Augenblick köcheln und dann wieder abkühlen.

Haben Sie aber ein hervorragendes Wasser zuhause, das weich ist und einen tollen Geschmack hat, würde ich es nicht erst aufkochen lassen. Dann nehmen Sie es einfach vom Herd, sobald es die gewünschte Temperatur hat.

Analyse No.717 Sakura-No 2012

Montag, 23.07.2012

Heute haben wir die neue Ernte des Sakura-Nos erhalten.

Hier das erfreuliche Ergebnis der Gammaspektrometrie:

Mono-Preiserhöhung

Donnerstag, 5.07.2012

Seit Firmengründung vertreiben wir bereits die Mono-Teekannen und haben sie auch immer unter der offiziellen Preisempfehlung angeboten, weil wir einfach so begeistert waren, dass wir möglichst vielen ermöglichen wollten, sie sich zu kaufen.

Auch dass sich die meisten unserer Zubereitungsempfehlungen auf 1,5 Liter beziehen, hat seinen Grund in der Größe der Monokannen.

Da der Hersteller nun seine Vertriebspolitik ändert, sind wir leider gezwungen, die Preise auf die empfohlene Höhe anzuheben.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und möchten noch einmal auf die lange Lebensdauer der Produkte hinweisen und darauf, dass es fast alles als Ersatzteil nachzukaufen gibt, falls denn doch einmal etwas kaputt gegangen sein sollte.

KS

Shincha 2012

Donnerstag, 5.07.2012

Dieses Jahr haben wir zum ersten Mal einen Shincha von Familie Morimoto eingekauft.

Vielleicht kennen Sie ja schon die anderen Tees, die wir von ihnen im Sortiment haben, und zwar den Houjicha, den Matcha aus Sencha und den Sencha mit Matcha.

Ein wenig kann man nämlich die Herkunft des Shinchas herausschmecken, handwerklich solide gemacht (das ist absolut positiv gemeint!) und dabei mit dem gewissen Extra.

Hier der erste Aufguss, für den wir ca. 2 Teelöffel Tee auf eine Kyusu genommen haben. Die Ziehzeit betrug eine knappe Minute.

Der Geschmack war hierbei sehr fruchtig und ausgeprägt aber nicht zu dominant. Und schön wach hat der Tee gemacht :-) .

Den zweiten Aufguss wollte ich nur zehn Sekunden ziehen lassen, wie es Familie Morimoto empfiehlt, aber wie es dann so ist, man schnackt mit den Kollegen… Er schmeckt also auch nach einer halben Minute noch sehr gut!

KS

Analyse Morimoto Shincha 2012

Donnerstag, 5.07.2012

Der Shincha 2012 der Familie Morimoto ist bei uns eingetroffen – und er hat die Radioaktivitätsanalyse bestanden:

Mongolentee in Hamburg

Dienstag, 3.07.2012

Letzte Woche hatten wir das Vergnügen, von Markus zubereiteten Mongolen-Tee zu genießen.

Kurz zusammengefasst hat er dafür unseren losen Pu Er aus 2010 in einer Mischung aus Wasser und Ziegenmilch köcheln lassen und das Ganze dann mit einer ordentlichen Prise Salz abgeschmeckt.

Das “Umgießen” mit der Kelle soll für die Konsistenz wichtig sein:

Und siehe da, es hat tatsächlich gut geschmeckt!

Da wir die Ziegenmilch vorher nicht pur probiert hatten und auch nicht alle den Pu Er kannten, war es zunächst schwierig, den Geschmack einzuordnen.

Nachdem wir den Pu Er anschließend noch einmal ohne alles verkostet hatten und auch den sehr milden Geschmack der Milch kannten, konnte man dann doch den Pu Er in dem “Mongolentee” erkennen. Der leicht strenge Geschmack kam nämlich gar nicht von der Ziege…

Dieses auch wegen des Salzes ziemlich herzhafte Getränk war sehr interessant. Und es war nicht nur ein Versuch, den man um seiner selbst willen mal ausprobieren konnte, sondern es hat auf eine ungewohnte Art wirklich gut geschmeckt.

Und das nächste Mal nehmen wir für noch mehr Authentizität Stutenmilch und geben noch eine Speckschwarte hinein – vielleicht :-) .

KS