Tee Blog des Hamburger Teespeichers

Archiv für Februar 2012

mono ellipse-Kanne ausgezeichnet

Donnerstag, 23.02.2012

Gerade erhielten wir von der Firma mono einen Newsletter mit der Information, dass die ellipse-Kanne ausgezeichnet wurde:

“mono ellipse-Teekanne, die patentierte Weltneuheit aus dem mono-Teesortiment in der Gestaltung Tassilo von Grolmans, erhält einen der international renommiertesten Designpreise überhaupt: good design 2012, der durch das Chicago Athenaeum Museum verliehen wird. Gegründet wurde der Designpreis durch den ehemaligen Kurator des Museum of Modern Art (New York) Edgar Kaufmann jr. und andere Pioniere des modernen Designs: Charles and Ray Eames, Russel Wright, George Nelson und Eero Saarinen. Eine besondere Auszeichnung also für die Optik und die Technik, denn die hat es in sich und ist patentiert. 6 Jahre hat es von der ersten Idee bis zur Serienreife gedauert. Noch nie war es vorher gelungen ein asymetrisches, hitzebeständiges Borosilikatglas herzustellen. Eine technische und gestalterische Meisterleistung!”

Japanfortbildung

Mittwoch, 22.02.2012

Am vorletzten Wochenende ist fast das gesamte Team vom Hamburger Teespeicher zu einer Japantee-Fortbildung nach Frankfurt gefahren.

Schwerpunkt waren die im letzten Jahr neu hinzugekommenen Tees aus kleinen Familienbetrieben im Süden Japans.

Die Importeure berichteten uns auch “Persönliches” von den Familien. So soll das Ehepaar Morimoto, von denen unser Houjicha und der Catechintee stammen, besonders experimentierfreudig bezüglich der angebauten Teesorten und der Verarbeitung sein. Konventionellen Teebauern aus der Gegend stoßen sie damit vor den Kopf; wir aber können daher den aus der Reihe fallenden Houjicha genießen, der eben nicht so röstig schmeckt wie üblich. Der Tee oben auf dem Bild in der Mitte ist der übliche stark geröstete Houjicha, rechts daneben der der Familie Morimoto, bei dem auch der Grünteegeschmack deutlich zur Geltung kommt.

Gyokuros stellen die Morimotos übrigens gar nicht her, da sie die für die Beschattung üblichen Kunststoffnetze ablehnen.

Und beim Matcha durfte natürlich auch die Praxis nicht fehlen:

Und es hat offensichtlich gut geschmeckt:

Der Uji-Matcha, der so einen schönen Schaum in die Schale und das Lächeln ins Gesicht zaubert, wird hoffentlich diese oder nächste Woche bei uns eintreffen.

Aber auch die modernere Zubereitung mit gemahlenem Sencha als (alkoholfreier) Cocktail kam gut an:

Wir werden dieses oder ein ähnliches Rezept wahrscheinlich am nächsten verkaufsoffenen Sonntag am 1. April in Volksdorf und Bramfeld zum Probieren anbieten.

Bei unserem abschließenden Spaziergang durch Frankfurt spielte zum Glück auch das Wetter mit. Wenn Engel reisen…